Post-Evangelikal: Wie schaut es mit der Vielfalt aus?

Re-Post von der Eule: http://www.eulemagazin.de

„Die post-evangelikale Szene rühmt sich ihrer Vielfalt, doch kommen auch dort nicht einfach alle zu Wort. „Einheit in Vielfalt“ ist eine Herausforderung, wenn sich Glaubensvorstellungen stark diversifizieren.“ Post-Evangelikal: Wie schaut es mit der Vielfalt aus? weiterlesen

„Weiter Glauben“ von Thorsten Dietz

In seinem Buch „Weiter glauben“ nimmt sich Thorsten Dietz, Professor für systematische Theologie am theologischen Seminar TABOR in Marburg, auf knapp 200 Seiten so einiges vor. Bereits der Titel ist ein Spiel mit der Semantik. Denn „weiter glauben“ meint nicht nur ein weiter glauben im biografischen Sinne, spricht also von Menschen die vielleicht mit ihrem Glauben ringen und nach neuen Wegen suchen Glauben zu leben und auszudrücken, sondern eben auch ein „weiter“ in Kontrast zu einem Begriff der „Enge“. „Weiter Glauben“ von Thorsten Dietz weiterlesen

Individualisierung und Glaube

Wenn Kirche mit ihrem Pochen auf Bekenntnisbekundungen und ihren Egozentrik Vorwürfen jungen Menschen Glauben so dermaßen verdichtet und verengt, ist vorhersehbar, dass ein Großteil der jungen Generationen Kirche und institutionalisiertem Glauben komplett den Rücken zuwenden wird. Einfach, weil der Spagat, der dort von ihnen gefordert wird, sie innerlich zerreißen würde. Kirche muss ihren Weg finden Pluralität zuzulassen, muss es aushalten können, wenn Menschen tradierte Werte und Vorstellungen hinterfragen, um für sich selbst Überzeugungen zu finden, die sie wirklich integrieren, die sie tragen und verantworten können. Individualisierung und Glaube weiterlesen

Was ist Anbetung heute? – Eine Reise nach Phantasien

Ja, es geht nicht mehr darum Gott ein Rauchopfer zu bringen. Ja, es geht nicht mehr darum einem Gott zu huldigen einfach seiner Heiligkeit wegen. Es geht vielmehr darum in Beziehung zu treten. „It’s all about connection“ sagt wiederum Amanda Cook sehr häufig, ebenfalls prominente Worshipleiterin bei Bethel Music. Es geht darum Begegnung zu suchen, um in dieser Begegnung echt werden zu können, die Blätter abzulegen mit welchen wir unsere Scham bedecken. Es geht um einen Schutzraum, in welchem wir eine geistliche Freikörperkultur leben können, in welchem wir uns nicht voreinander verstecken brauchen, in welchem jeder so sein kann wie er ist, wie er wirklich empfindet, mit seinem Schmerz, seinen Minderwertigkeitsgefühlen und seinen Verletzungen. Wo wir uns zum Affen machen können, wo wir sagen: „Fuck you all – Jesus loves me“ Irgendwie sehr befreiend oder? Was ist Anbetung heute? – Eine Reise nach Phantasien weiterlesen

Wenn man den Schuss echt nicht mehr hört!

Wenn Ihr als „bibeltreue“ Christen da so Mühe habt, euch aus euren alten Interpretations-Traditionen wenigstens mal etwas zu lösen und neben euer Bibelexegese menschlich scheinbar zu limitiert seid, um bei solcherlei Fragen auch einmal Herz und Hirn einzuschalten, dann hättet Ihr wenigstens das Mindestmaß an Anstand aufbringen können das Thema, Merkels Beispiel folgend, als Gewissensfrage zu behandeln. Wenn man den Schuss echt nicht mehr hört! weiterlesen

Die Krux mit den progressiven Gedanken

Die Auseinandersetzung mit evangelikalen oder pietistischen Glaubenssätzen und Weltbilder ist gut und wichtig. Hier Kritik zu äußern und Gegenentwürfe zu liefern, das ist letztlich auch Aufgabe der progressiven Theologie. Wichtig hierbei ist allerdings, nicht bei Kritik und der Dekonstruktion alter Glaubenssätze stehen zu bleiben, sich immer nur am Anderen, am Alten abzuarbeiten, sondern wirklich auch zu neuen Überzeugungen zu finden, die man dann auch wirklich abfeiert, für die man einsteht, für die man wirbt! Die Krux mit den progressiven Gedanken weiterlesen